Trauer kann nur da sein, wo Liebe ist.
Wir sind alle mit allem verbunden, unabhängig von Raum und Zeit. Alles findet in Liebe und Licht wieder zueinander.
Am Ende eines Lebens stellen wir uns die Fragen:
- Wie sehr habe ich geliebt?
- Wie sehr wurde ich geliebt?
- Was hat mich in meinem Leben bewegt?
Es ist nicht entscheidend wie lange eine Seele lebt, sondern wie intensiv das Leben gelebt wurde.
Wir sollten im Leben danach streben, je älter wir werden, glücklicher zu wirken und nicht jünger.
Wichtig ist, dass die Seele in der Verkörperung ihr Licht lebt.
Der Tod & das Sterben
In unserer westlichen Welt ist der Tod ein Tabuthema, verbunden mit Angst, Verdrängung, Verlust, Trauer und Einsamkeit. Wir haben den Umgang damit verlernt. Die Natur hat keine Probleme zu sterben. Achte auf die Jahreszeiten, Frühling, Sommer, Herbst und Winter – alles ist ein Lebenszyklus.
Mit der Geburt, dem Ankommen auf der Welt, ist der Tod, das Gehen aus der Welt , im Feld. Wir dürfen lernen das Leben zu schätzen, da wir nur einmal hier sind physisch, als der, der wir sind. Wer in ständiger Angst vor dem Tod lebt, der nimmt am Leben nicht teil oder hat nicht richtig gelebt.
Wir werden geboren und dann sterben wir – dazwischen ist nur Leben. Das Leben fordert uns auf loszulassen und immer wieder neu zu erschaffen. Ein Mensch der tiefgründig lebt, entwickelt ein friedvolles Leben und hat weniger Angst vor dem Sterben. Es geht nicht darum Plänen hinterher zu leben, sondern Gefühle zu spüren und zu leben.
Was kann ich tun um einen liebenden Menschen im Sterbeprozess zu begleiten?
- Die spirituellste Phase des Lebens ist, den Menschen im natürlichen Sterbeprozess zu begleiten.
- Es zählen unsere Herzverbindungen, die Dankbarkeit und aus diesem Moment ganz zu schöpfen wie er gerade ist. Raus aus der Bewertung wie der Moment gerade wirkt. Raus aus der Erwartung oder der Angst wie die Situation sich entwickeln sollte oder könnte. Du hast immer die Aufgabe Dich in Deiner reinsten göttlichsten Essenz – der Liebe zu verkörpern.
- Du kannst die sterbende Seele begleiten und ihr die Angst nehmen. Wege sehen, sich hier in Liebe zu begegnen. Dankbar sein für die Möglichkeit sich zu verabschieden und einfach da sein.
- Mit der sterbenden Seele und den Trauernden ein Gebet sprechen. Es ist entscheidend, mit wem oder was die Seele ihren letzten Atemzug macht, damit geht die Seele ins Jensseits über. In einem liebevollen Bewusstsein finden wir inneren Frieden.
- Du kannst einen sterbenden Menschen in Liebe begleiten, denn entscheidend ist nicht wie ein Mensch stirbt, vielmehr wie er ins Licht übergeht.
Die Zeit der Trauer
Wir erleben Trennung in der physischen Welt. Den Schmerz über den Verlust des geliebten Menschen, das Festhalten wollen, das Zurückgelassen sein.
„Dem Verstorbenen geht es in der Regel gut, die Trauernden leiden.“
Auf geistiger Ebene existiert keine Trennung. Wir begleiten uns weiterhin, nur die Form verändert sich im Außen. Erst der Versuch den Tod zu vermeiden, erzeugt das Leid.
4 Phasen der Trauer:
- 01Leugnen, nicht wahr haben wollen, Schock
- 02Gefühlsausbrüche der Trauernden
- 03Suchen nach neuen Hilfsmöglichkeiten
- 04Neuer Selbstbezug & Weltbezug
Raus aus der Bewertung wie etwas zu sein hat!
Jeder Trauernde entscheidet selbst über die Zeit, die er braucht für seinen Trauerprozess und genau so ist es richtig. Alle Gefühle dürfen verarbeitet werden. Nach einer Trennung durch Tod, fehlt der Mensch in jeder Alltagssituation. Es geht nicht darum diese Lücke zu schließen, es bedarf einer Zeit des Trauerns, des realisieren, dass der Mensch nicht mehr präsent ist.
Das sich der Alltag plötzlich leer anfühlt, alleine, zerrissen und orientierungslos. Das Leben fordert Dich auf, dem Leben eine neue Struktur zu geben, eine neue Identität. Es geht nicht darum, die fehlende Lücke zu schließen mit irgendjemandem oder irgendetwas. Jedes Fehlen, zeigt die Verbindung, die da war.
„Trauer ist der Weg aus einem alten Leben in ein neues Leben.“
Das Warum der Trauernden, für vieles können wir keine Antwort finden. In Demut in die Akzeptanz gehen für das was ist. Raus aus der Schuld, zurück in die Selbstliebe finden. Erinnere Dich, das einzige Tor, welches Du öffnen musst ist das Tor hin zu Deinem Herzen.
„Du bist allem gewachsen was Dir begegnet.“
Solange Du lebst, darfst Du Dein eigenes Glück nicht aus den Augen lassen. Das Leben ist im Jetzt! Vorwärts schauen beim Laufen, nicht in den Rückspiegel schauen. Singe, lache, tanze & liebe bis der Vorhang fällt. Die Fähigkeit loszulassen und Raum zu schaffen für Neues, ist bereits die Bereitschaft die Hilfe anderer anzunehmen. Du bist nicht alleine.
Das biete ich Dir
- Manchmal reicht einfach nur die Bereitschaft da zu sein, zuzuhören und den Menschen ein Stück in seiner Trauer zu begleiten.
- Ich unterstütze Dich darin eine neue Struktur in Deinem Alltag aufzubauen.
- Ich gebe Dir Impulse, höre zu und begleite Dich liebevoll.
Fragen & Anfragen
Du hast eine Frage oder möchtest unverbindlich anfragen? Schreib mir gerne – ich melde mich persönlich bei Dir.